das GPU-toolkit ist ein modularer werkzeugkoffer mit eingebauter dienstleistung. der nutzer sucht sich jene werkzeug-sets aus, die seinen fähigkeiten entsprechen: von einfachen werkzeugen für alltägliche reparaturen, die (fast) jeder durchführen kann (ein bild an die wand hängen, die blockklemme der deckenleuchte fixieren, etc.) bis zu den erweiterten werkzeug-sets für die heimwerker-profis (fliesenlegen, heizkörper dichten, syphon tauschen, etc.). ergänzt werden die sets durch beiliegende reparaturanleitungen, interaktive web-tutorials und eine service-hotline. über web und hotline wird auch der passende handwerker aktiviert, wenn die reparatur die fähigkeit des nutzers übersteigt. die dienstleistung ist integrierter bestandteil der werkzeugsets.

mit den servicedesign-tools, wie beispielsweise der »emotional customer journey« oder dem »service-blueprint«, identifizierten und dokumentierten wir die bedürfnisse der kunden und des service-ablaufs. das dahinter liegende geschäftsmodell wurde mit dem »business model canvas« angedeutet.

[GPU ist die abk. für »GPultimate«, also ein ideales wunschprojekt des designteams. mit dem toolkit demonstrieren wir die GPinnovationskraft im service design.]

 

GP designpartners

reparaturen im haushalt


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die registrierung für den „JCI world congress 2005“ ist ein service design projekt mit ganz speziellem anspruch.

für abgeordnete aus der ganzen welt sollte ein reibungsloser und schneller registrierungsablauf gestaltet werden. beobachtungen verschiedenster kongresse und veranstaltungen zeigten uns im laufe des projektes, dass gerade diese zwei attribute oft ungenügend erfüllt werden. gleichzeitig erkannten wir in den beobachtungen auch die kernpunkte, deren änderung den gesamten anmelde-prozesses positiv beeinflussen konnten. 

neben vielen kleinen maßnahmen, war besonders die beantwortung und verbesserung grundlegender fragen für den erfolg des projektes verantwortlich:

wo. 
keine geschlossene schalterfront, vor der sich die wartenden und bereits registrierten besucher stauen, sondern einzelne, mit abstand zueinander aufgestellte schalter ermöglichten einen reibungslosen besucherfluss.

wie. 
die ankommenden delegierten wurden von den im eingansbereich positionierten flow-managern begrüßt und an den entsprechenden schalter weitergeleitet. dadurch wurden langes suchen nach dem richtigen schalter, falsches anstellen oder verwechseln vermieden.

was. 
probleme und missverständnisse, die während der registrierung auftauchten, wurden sofort an einen seperaten „exception handling“ schalter weitergeleitet, um den regulären anmeldefluss nicht zu stören.

wer und wann. 
ein genauer arbeits- und pausenzeitplan, die bereitstellung eines aufenthaltsraumes, ebenso wie ein faires vergütungssystem für die volontäre sorgten nicht nur für gute stimmung, sondern auch für durchgehende konzentration und aufmerksamkeit der mitarbeiter.

anhand dieser implementierungen wurde der registrierungsprozess für 5.864 besucher radikal verkürzt. für einen der befragten delegierten sogar von vormals 2 stunden auf 55 sekunden.

 

Junior Chamber International

kongressregistrierung


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testimonials

martin müller

JCI World Congress 2005 1st Level Administration

 

»der von rudolf greger entwickelte registrierungsprozess wurde von vielen projektpartnern und sogar vom management des austria centers angezweifelt. mein vertrauen in den prozess wurde in dem moment belohnt, als bei der ankunft 5.000 delegierte aus über 100 ländern trotz babylonischem sprachgewirrs und engsten platzverhältnissen intuitiv an die richtigen stellen gingen und quasi ›im vorbeigehen‹ (praktisch keine stehzeiten) entspannt und fröhlich registriert wurden.« (2012)

 
kongressregistrierung

kongressregistrierung

der leadersclub wurde als eine ergänzung zum monatlichen jour fixe der jungen wirtschaft geschaffen und diente dazu, top-führungskräfte in das JW-netzwerk einzubinden und eine plattform zu schaffen, auf der jungunternehmer und führungskräfte ihre position zu aktuellen wirtschaftspolitischen themen artikulieren können. um das zu erreichen gliederten wir die veranstaltung in 3 phasen und planten den ablauf wie folgt:

1. vortrag: eine interessante persönlichkeit aus der wirtschaft präsentierte seine erfahrungen als unternehmer.

2. diskussion: anschließend wurde in kleingruppen an stehtischen und, passend zum vortragsthema, über aktuelle wirtschaftspolitik diskutiert. jede diskussion wurde von je einem JW-funktionär geleitet und dokumentiert. für diese phase wählten wir elemente aus der open-space-technology. die diskussionsergebnisse wurden für die politische arbeit der JW als hinweise, wünsche und anmerkungen verwertet und teilweise auch für das JW-magazin »twentyfourseven« genutzt.

3. chill-out: nach ende der diskussionen erfassten die JW-funktionäre die inhalte mit den vor ort bereitgestellten laptops. diese ergebnisse wurden auf den flat-screens in der chill-out-lounge angezeigt, zusätzlich ausgedruckt und jedem teilnehmer mit nach hause gegeben –  gemeinsam mit einem gesponsorten goody-bag.

eine kongeniale zusammenarbeit mit patrick fallygeorg frank, arnold blümel und marcus knaus führte diese veranstaltung zum erfolg.

 

JCI leadersclub

networking veranstaltung


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zur verteilung firmenrelevanter informationen reichte lange zeit der anschlag am schwarzen brett. heute werden die meisten firmeninternen informationen über ein intranet verteilt. bei ottobock ermöglicht der ottobock-informationsturm allen mitarbeitern (zb auch jenen aus der fertigung, die nicht vor dem PC arbeiten) zugriff auf diese daten: eine säule, formal an das ottobock science centre in berlin erinnernd, erlaubt auf einer seite das aushängen von papierenen mitteilungen und postern, auf der zweiten werden prospekte und broschüren des unternehmens angeboten und auf der dritten kann man über iPads auf digitale informationen aus dem intranet zugreifen – natürlich passwortgeschützt. diese bildschirmdaten kann man für die lektüre unterwegs auch mit dem in der säule integrierten drucker  ausdrucken..

das projekt wurde in mehreren GPdesignsprints abgewickelt.

 

ottobock

infoterminal


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testimonials

notburga halbauer

public relations & assistenz der geschäftsführung

 

»eine anforderung in einzelnen sprints zu lösen war für mich eine ganz neue erfahrung.  da unser produkt – ein modernes „schwarzes brett“ nicht von anfang an klar definiert war, konnten wir uns in den einzelnen sprints nicht nur dem ziel effizient nähern, sondern dieses während des prozesses dem bedarf entsprechend optimal gestalten. somit ist das für uns die beste methode ein projekt ressourcen-schonend für auftraggeber und hoch motivierend für beide geschäftspartner abzuwickeln!«

 
infoterminal

infoterminal

hans dietl

geschäftsführer

»datastation ist eine unserer wichtigsten schnittstellen zu unseren partnern, den prothetikern, therapeuten, patienten und ärzten. sie verwenden unterschiedliche programme auf unterschiedliche weise, mit unterschiedlichem fachlichen hintergrund.

GP gelang es verfahren zu finden, die sich flexibel den unterschiedlichen anforderungen dieser spezifischen gruppen anpassen. ein intuitives user interface wurde geschaffen, das dennoch hohe flexibilität zulässt. GP designpartners beeindruckte durch ihre professionelle herangehensweise. sie brauchten erstaunlich wenig zeit, um unsere komplexe arbeitswelt zu verstehen und mit intelligenten und kreativen lösungen beizutragen. sie waren der anker im interdisziplinären und internationalen entwicklungsteam und betreuten uns von der ersten idee bis hin zur implementierung und finalisierung des produkts.« (2008)

 

das medtech-unternehmen ottobock hilft menschen weltweit, ihre mobilität zu erhalten oder wiederzuerlangen. jetzt macht es im eigenen haus mobil und nutzt auch unser service design angebot: mit unserem konzept für einen mitarbeiterinnenpark in wien simmering.

wie arbeiten menschen? was hilft ihnen beim denken und gedankenaustausch, beim abschalten und krafttanken? vor allem: wie lassen sich die antworten darauf auf nur 1.200 m² umsetzen?

das gehen erkannten wir als schlüsselfunktion. um den eindruck großer wegstrecken zu vermitteln, legten wir verzweigte, hügelige wegrouten an. sie führen zu lauben und baumgruppen oder einen bach entlang zum see: wege, die alle sinne inspirieren, und jeder von ihnen ein königsweg zur mitarbeitermotivation.

 

fotos: mischa erben

 

ottobock

park mit gehparcours


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avasys lässt sich flexibel mit vorhandenen subsystemen – etwa alarmanlagen, brandmeldeanlagen oder mess-, steuer- und regelsystemen sowie zutrittskontrollsystemen – verzahnen. für ein höchstmaß an sicherheit und protokollierung können individuell konfigurierte arbeitsabläufe hinterlegt werden, die im notfall wie eine checkliste automatisiert abgearbeitet werden, damit kein wichtiger arbeitsschritt unterbleibt.

das system ist hoch skalierbar und eignet sich selbst für besonders anspruchsvolle, verteilte und hochverfügbare umgebungen. etablierte standardschnittstellen garantieren eine einfache und effiziente anbindung an feuerwehr-, polizei- und rettungsleitstände und ermöglichen es, avasys bei bedarf um individuelle funktionalitäten zu erweitern.

 

PKE

sicherheitsmanagement


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der regelmäßige besuch beim friseur gehört für viele menschen zum alltag. der friseur ist somit einer der am häufigsten genutzen dienstleister. 

aber wie zufrieden ist man nach dem besuch wirklich? was spielt, abgesehen vom guten haarschnitt, noch eine rolle für ein positives kundenerlebnis? wo muss man ansetzen, um diese dienstleistung für den kunden besonderer zu machen?

um diese fragen für die wiener haarwerkstatt zu beantworten, führten wir ein servicedesign-audit durch. im ersten teil des audits beobachteten wir einige kunden sowie die mitarbeiter der wiener haarwerkstatt. diese kundenreisen wurden miteinander verglichen, bewertet und die ausschlaggebendsten momente innerhalb des dienstleistungsprozesses herausgefiltert. dadurch fanden wir die unstimmigkeiten im geschäftsmodell, im branding, in der kundenbetreuung und beim mitarbeiterverhalten.

das ergebnis war ein report der unsere analysen, die drei wichtigsten strategischen maßnahmen und eine aufstellung der akut (auch ohne SD) durchführbaren schritte beinhaltete.

 

wiener haarwerkstatt

servicedesign-audit 1


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