27. jän. 2014, do, 16:00–22:00

wieviel ist design wert?

eine antwort der wiener schule der nationalökonomie. 
seminar

wertbildung und grenzwertnutzen der »österreicher« als alternative zu keynes und dem aktuellen wirtschaftsmodell.

designer schaffen werke, deren wert nicht unmittelbar mit dem dafür notwendigen zeitbedarf korreliert. wieviel ist so ein werk dann wert und wie argumentiert man diesen wert?

auf der suche nach dem stichhaltigen argument, das das eigene designhonorar rechtfertigt, findet sich eine antwort beim institut für wertewirtschaft: rahim taghizadegan und eugen-maria schulak, die autoren von büchern wie »vom systemtrottel zum wutbürger«, »wirtschaft endlich verstehen« und »die wiener schule der nationalökonomie«, diskutieren mit uns die ökonomie und philosophie von design.

design schafft einen kaufmännischen mehrwert, der zu wertschätzen ist – das werkzeug der wertschätzung ist unser geld. sichtbar wird diese wertschätzung demnach in einem gerechten honorar.

das seminar schafft gedankliche präzision in grundsatzfragen des designs.

mit einer philosophisch-hermeneutischen einführung versuchen wir design von seinen quellen und sinnbezügen her zu erfassen. design ist zentraler bestandteil jeder realistischen ökonomie und daher heute unverzichtbar. wir gewinnen eine solide philosophische grundlage für eine bessere und reflektiertere designpraxis, einem besseren verständnis der funktion und damit eine bessere argumentationsbasis für das richtige designhonorar.

eugen-maria schulak — philosoph und gründer der philosophischen praxis in wien, ein beratungsunternehmen, das sich auf philosophische fragen und den bereich wirtschaft & gesellschaft spezialisiert hat. darüberhinaus departmentleiter an der siemens academy of life und lektor an mehreren fachhochschulen. http://www.philosophische-praxis.at

rahim taghizadegan — wirtschaftsphilosoph und vortragender an der hochschule liechtenstein, der wirtschaftsuniversität wien, der universität heiligenkreuz, der universität halle/saale und in südafrika. http://rahim.cc/portrait.php

gemeinsam führen sie das institut für wertewirtschaft, eine schule im klassischem sinn: schule leitet sich ab von scholé, griechisch für muße. mehr unter http://www.wertewirtschaft.org