Industriedesign-Projekte …

Design ist der kreative Mehrwert zwischen Sachwert (Material) und erzielbarem Verkaufspreis. Industriedesign erzeugt diesen Mehrwert bei industriell hergestellten Gütern. Damit wird Qualität sichtbar, Innovation greifbar und Technik verfügbar.

GP designpartners macht ihr Produkt darüberhinaus unterscheidbar – »unique« – und gleichzeitig für viele Menschen begehrenswert – »popular«. Das gelingt mit den drei Design-Prinzipien »Prägnant«, »Intuitiv« und »Universell«.

In den mehr als 25 Jahren unseres Strebens das Leben der Menschen durch Industriedesign zu verbessern, haben sich nicht nur diese drei Prinzipien herauskristalisiert, sondern hat sich auch unser breites Arbeitsfeld in vier Bereichen verdichtet: Sanitär, Baby/Kind, Elektronik, Energie und E-Mobilität.

Selbstverständlich arbeiten wir trotz dieser Verdichtung in diesen vier Kategorien nach wie vor in allen Bereichen und bearbeiten gerne die Designprobleme, die an uns herangetragen werden. Stehen Sie gerade vor einer Herausforderung und wollen eine zweite Meinung (oder eine erste) hören, dann konktaktieren Sie uns und nennen Sie uns Ihre Aufgabenstellung.

… und mehr – z.B. Servicedesign

 

Charles Eames, der große Designer, wurde einmal gefragt, wo die Grenzen von Design wären und er antwortete mit der Frage: Was sind die Grenzen von Problemen?

Raymond Loewy, einer der Urväter des Industriedesigns ergänzt: ein Designer geht dorthin, wo die Gelegenheiten am interessantesten sind, und das ändert sich von Zeit zu Zeit. Ein Industriedesigner kann überall arbeiten!

Nun, auch wir bekamen und bekommen von Zeit zu Zeit Gelegenheit uns mit unserer Gestaltungskompetenz in anderen Feldern zu bewähren. Diese Bereiche fassen wir unter »Servicedesign« im weitesten Sinne zusammen. Es sind Aufgaben, die man vom Industriedesigner gelöst haben will, obwohl es dabei nicht um serielle Fertigung geht. Aufgaben, bei denen exzellente Handhabung wichtig ist, bei denen ein sinnfälliges und »intuitives« Arbeiten mit Geräten und (vor allem) Software ermöglicht werden soll (das könnte auch »Interaction« Design genannt werden). Und es sind Aufgaben, bei denen die Erfahrung des Designers im Umgang mit Gebrauchern und ihrer Psychologie gefragt ist: Prozesse, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Das sind die Projekte die eindeutig dem jüngsten aller Begriffe für Designdisziplinen zuzuordnen sind: dem Servicedesign.

Wir Industriedesigner sind also auch Servicedesigner. Rudolf Greger hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch in dieser jüngsten aller Designdisziplinen zu wirken und auf diese Weise einen Beitrag für ein besseres Leben zu leisten. Designen verbessert das Leben der Menschen, lautet der dritte Satz der Buch-Serie »6 sätze über design«.

Wieso können das Industriedesigner?

Weil Industriedesigner Anwender von Design-Thinking sind, einer Denkweise, die Empathie und Visionskraft kombiniert und die den Treibstoff für Innovation darstellt. Kraft dieser Denkweise ist es uns möglich auch »Produkte ohne Gegenstände« – also Dienstleistungen und Geschäftsmodelle – zu gestalten. Weil wir vorgehen wie im Industriedesign gewohnt: Wir bringen die radikale Kundensicht ein und arbeiten mit den Experten im Unternehmen zusammen (den Technikern im Industriedesign, den Prozessexperten bei Dienstleistungen, der Geschäftsleitung bei Geschäftsmodellen), um den Wunsch der Kunden mit dem »technisch« Möglichen zum kaufmännisch Sinnvollen zu erfüllen. Je nach Anforderung der Projekte ergänzen wir unser Kernteam mit den Experten des Design-Thinking-Tanks.

Es gibt keine Grenzen für Probleme. Daher gibt es auch keine für Problemlöser. Der Designer, auch als Servicedesigner, ist ein Problemlöser. Als Sparringpartner ist er Katalysator, als Gestalter inspiriert er und stellt eine wesentliche Zutat für die Problemlösung unserer Zeit bereit – Design-Thinking heißt das Werkzeug.